111 Jahre Berufsberatung in Basel

Jubiläumsprogramm

Kurzberatungen in der Stadt:

  • Kurzberatungen in der Oetlinger Buvette an folgenden Donnerstagen von 14-16 Uhr:  5., 12., 19. und 26. Juli 2018
  • Kurzberatungen im Gartenbad Eglisee an folgenden Donnerstagen von 14-16 Uhr: 9., 16., 23. und 30. August 2018
  • Kurzberatungen in der GGG Stadtbibliothek im Schmiedenhof 10 an folgenden Donnerstagen von 16-18 Uhr: 6., 13., 20. und 27. September 2018
  • Kurzberatungen im Unternehmen Mitte an folgenden Donnerstagen von 14-16 Uhr: 18. und 25. Oktober, 1. und 8. November 2018

Tag der offenen Tür am Sonntag 11. November 2018 von 11-16 Uhr im BIZ Berufsinformationszentrum an der Rebgasse 14.

Geschichte

Im Jahr 1907 wurde die Berufsberatung als „Sekretariat für Lehrstellenvermittlung“ durch die Pestalozzi-Gesellschaft gegründet. Der Fokus lag auf der Beratung straffälliger Knaben, Waisen und solchen aus sonst „misslichen Verhältnissen“.

Im Jahr 1912 wurden die Aufgaben um eine Auskunftsstelle für Mädchen erweitert und durch den Kanton – genauer die Jungendfürsorge des Justizdepartments – übernommen.

1926 wurde sie erstmals dem Erziehungsdepartment unterstellt und von einer jugendfürsorglichen Massnahme zur Berufswahlhilfe weiterentwickelt.

Im Jahr 1932 zog sie vom Münsterplatz 14 ins neu geschaffene Arbeitsamt an der Utengasse 36. Damit verbunden war ein Wechsel ins Departement des Innern (heute Wirtschafts- und Sozialdepartment).

1971 wurde die Berufsberatung ein eigenes Amt und zog ins heutige Erziehungsdepartement an die Leimenstrasse 3.

Der heutige Standort an der Rebgasse 14 wurde im Jahr 1980 bezogen. Damit verbunden war als europaweite Innovation die Eröffnung der Berufsinformation im Erdgeschoss mit dem Prinzip der Selbstbedienung.

1998 wurde das Amt für Berufsberatung aufgelöst und im Jahr 2004 wechselte die Berufsberatung vom Wirtschafts- und Sozialdepartement zurück ins Erziehungsdepartement.

Heute besuchen jährlich über 12‘000 Personen das BIZ Berufsinformationszentrum, die Berufsberatenden führen in den Schulen Kurzberatungen mit allen Schülerinnen und Schüler durch und die Hälfte der Ratsuchenden ist älter als 25 Jahre.