Überbetriebliche Kurse

© Christian Flierl

In den überbetrieblichen Kursen (üK) wird – ergänzend zur Bildung in Betrieb und Berufsfachschule – der Erwerb grundlegender praktischer Fertigkeiten vermittelt. Die üK ergänzen also die betriebliche Bildung und bereiten die Lernenden auf die weitere Ausbildung im Lehrbetrieb vor.
Die Kurse sind für die Lernenden obligatorisch und werden in der Regel von den Berufsverbänden durchgeführt. Inhalt und Dauer der Kurse sind je nach Beruf unterschiedlich und in der entsprechenden Bildungsverordnung geregelt.

Kosten, Rechte, Pflichten

Verantwortlich für die Organisation und Durchführung der üK sind die Berufsverbände des jeweiligen Berufs. Die üK-Anbieter schliessen mit ihrem Standortkanton (resp. der Lehraufsicht) eine Leistungsvereinbarung ab. Darin werden die Rechte und Pflichten und auch die Kostenbeteiligung geregelt.

Die Kosten (Tagespauschale minus Kantonsbeitrag) gehen zu Lasten der Ausbildungsbetriebe. Für die Lernenden ist der Besuch der üK gratis. Die Lernenden werden vom üK-Anbieter zum Kurs aufgeboten. Im Schreiben sind alle wichtigen Informationen enthalten. Der Besuch der üK ist obligatorisch und gilt als Arbeitszeit.

nach oben