Schulharmonisierung

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Die Schulharmonisierung betrifft in erster Linie die Volksschulen, doch der Umbauprozess hat auch einschneidende Auswirkungen auf die weiterführenden Schulen, insbesondere die Gymnasien. Die Basler Gymnasien nutzen die Chance der strukturellen Anpassung zur Modernisierung der Lehrpläne und zur Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem Nachbarkanton und dem gesamten Bildungsraum NWCH. Wie dies bis zum Jahr 2021 im Detail umgesetzt wird, wird ausführlich im Bildungsplan Gymnasien geschildert.

Bildungsplan Gymnasium 2014–2021 (PDF, 675 KB)

Enge Zusammenarbeit mit Basel-Landschaft

Mit der Verlegung des Eintritts ans Ende der obligatorischen Schulzeit dauert das Gymnasium im Kanton Basel-Stadt künftig ebenso wie im Kanton Basel-Landschaft vier Jahre. Diese Angleichung ermöglicht eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den Rektorinnen und Rektoren der Mittelschulen beider Basel, die schon seit einigen Jahren in bildungspolitischen Fragen einen regen Austausch pflegen.

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Investitionen in den Schulraum

Die strukturelle Anpassung an die übrigen Bildungsraumkantone ist in Basel-Stadt auch bei den Mittelschulen mit erheblichen baulichen Investitionen gekoppelt: Mehrstellige Millionenbeträge werden beispielsweise in die Sanierung und den Umbau der Gymnasien Bäumlihof und Kirschgarten investiert. Auch für die anderen Schulen sind Massnahmen zur baulichen Verbesserungen der Schulräume und technischen Einrichtungen beschlossen.

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Harmonisierung der Prüfungen

Innerhalb des Bildungsraums Nordwestschweiz gibt es gemeinsame Projekte wie die Harmonisierung der schriftlichen Maturitätsprüfung oder das vierkantonale Konzept zum «Gemeinsamen Prüfen vor Ort».

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Neue Lehrpläne und Jahresstundentafeln

Im Hinblick auf die schrittweise Umstellung auf ein vierjähriges Gymnasium wurden in beiden Halbkantonen eine praktisch identische Jahresstundentafel und im Kanton Basel-Stadt ein neuer Lehrplan für die Übergangsphase bis 2021 erarbeitet. Die neuen Lehrpläne sind kompetenzorientiert und zielen auf ein nachhaltiges Lernen ab. Sie bestehen in jedem Fach aus einem kantonalen Teil, der die Basis für den Maturitätsabschluss bildet, und einem schulischen Teil. Die kantonalen Lehrplanteile wurden im Oktober 2013 durch den Erziehungsrat erlassen.

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