Auftrag und Ziele

© Christian Flierl

Bildung und Ausbildung gehen nach der obligatorischen Schulzeit weiter. Basel-Stadt bietet ein breites Angebot an weiterführenden Mittelschulen und fördert die berufliche Grundbildung sowie darauf aufbauend die höhere Berufsbildung. Das Ausbildungsniveau der Bevölkerung soll auch in Zukunft steigen. Die höhere Berufsbildung bietet eine hervorragende Möglichkeit, weitergehende qualifizierende Ausbildungen anzustreben.

Ein Abschluss auf der Sekundarstufe II möglichst für alle

Im Zentrum aller Bestrebungen steht das Ziel, dass alle jungen Erwachsenen am Ende der Sekundarstufe II einen Abschluss erreichen, der für die Arbeitswelt oder ein Studium qualifiziert: ein eidgenössisches Berufsattest, ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis mit oder ohne Berufsmaturität, ein Fachmittelschul- oder ein Fachmaturitätszeugnis oder ein gymnasiales Maturitätszeugnis.

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Stärkung der Berufsbildung

Die Stärkung der Berufsbildung gehört zu den Entwicklungsschwerpunkten der nächsten Jahre. Erklärtes Ziel ist es, die Zahl der Direktübertritte von der Volksschule in die berufliche Grundbildung zu erhöhen. Dazu braucht es eine Intensivierung der beruflichen Orientierung an der Sekundarschule. Ebenfalls soll die Berufsbildungsquote im Allgemeinen und jene der Berufsmaturitäten im Speziellen steigen. Mit der Umsetzung des nationalen Berufsbildungsgesetzes wird zudem auch die höhere Berufsbildung im Kanton Basel-Stadt eine Stärkung erfahren.

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Einstieg ins Berufsleben

Die Brückenangebote am Ende der obligatorischen Schulzeit werden in bikantonaler Absprache noch stärker auf ihre Vermittlungsfunktion zwischen Volksschule und Berufsbildung ausgerichtet. Die Lehrabbruchsquote soll reduziert werden und es sind Wege zu suchen, wie noch mehr junge Erwachsene mit einer Behinderung einen Lehrabschluss erreichen und im Arbeitsmarkt Fuss fassen können. Jugendliche, die noch keine Lehrstelle haben, und Erwachsene, die sich weiterbilden oder umorientieren möchten, erhalten vielfältige Beratung und Unterstützung.

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Innovation an den Gymnasien

Die grösste Herausforderung für die Gymnasien ist die schrittweise Verkürzung der Gymnasialzeit von fünf auf vier Jahre. Das neu vierjährige Gymnasium bietet eine vertiefte, auf ein zukünftiges Hochschulstudium ausgerichtete Ausbildung. Zu diesem Zweck wird auch das gemeinsame Prüfen eingeführt.

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Förderung der Weiterbildung

Im Sinne der Chancengleichheit werden insbesondere Angebote zur Förderung der Grundkompetenzen Erwachsener unterstützt. In diesen Angeboten können Erwachsene ihre grundlegenden Fähigkeiten in einer Landessprache, in Lesen, Schreiben, Mathematik sowie in den Informations- und Kommunikationstechnologien verbessern.
 

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