Brückenangebote

© Sanrdo Straehl

Brückenangebote leisten, was der Name sagt: Sie bauen eine Brücke von der Schule zum Beruf. Für Jugendliche, die am Ende der obligatorischen Schulzeit den Sprung in die Berufsbildung oder an eine weiterführende Schule nicht geschafft haben oder noch nicht wissen, in welche Richtung es weitergehen soll, gibt es Starthilfen in Form von verschiedenen Brückenangeboten. In einem Brückenangebot vertiefen die jungen Leute ihre sprachlichen und mathematischen Grundkenntnisse und lernen sich und ihre Berufschancen besser kennen. Die Brückenangebote befinden sich an mehreren Standorten in Basel. Organisatorisch gehören sie zum Zentrum für Brückenangebote (ZBA).

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Schulische Brückenangebote

Schulische Brückenangebote helfen den Jugendlichen, Lücken im Schulwissen zu schliessen und sich beruflich zu orientieren. Es gibt einen Zug auf Grundniveau (Basis) und einen Zug auf erweitertem Niveau (Basis plus).

Die Kaufmännische Vorbereitungsschule bereitet Jugendliche auf eine Berufslehre im kaufmännischen Bereich oder im Detailhandel vor. Die Anforderungen entsprechen jenen des Basis plus-Zugs.

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Kombinierte Brückenangebote

Die kombinierten Brückenangebote mit Schulunterricht und Berufspraktikum vermitteln erste Erfahrungen in der Arbeitswelt. Die Jugendlichen besuchen zum Beispiel an zwei Tagen die Schule und leisten an drei Tagen praktische Arbeit in einem Betrieb. Neben diesen Vorlehren führen die Berufsfachschulen und das Zentrum für Brückenangebote auch sogenannte Vorkurse mit praktischer Arbeit an den jeweiligen Berufsfachschulen.

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Brückengebote für fremdsprachige Jugendliche

Nicht mehr schulpflichtige, neu zugezogene fremdsprachige Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren können ein oder zwei Jahre eine Integrations- und Berufswahlklasse besuchen.

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Brückengebote für Jugendliche mit einer Behinderung

Die Angebote Praxis Plus und IK richten sich an Jugendliche mit einer geistigen Behinderung, die zuletzt eine Integrationsklasse an der Sekundarschule oder eine heilpädagogische Klasse der Spezialangebote besucht haben. Für diese integrativen Brückenangebote braucht es eine Verfügung für verstärkte Massnahmen.

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Zugang zu den Brückenangeboten

Jugendliche, die im letzten obligatorischen Schuljahr noch keine Aussicht auf einen Ausbildungsplatz haben, werden  in das Übergangsverfahren aufgenommen. Nur auf diesem Weg können sie in ein Brückenangebot gelangen. Jugendliche, die neu zugezogen sind und die obligatorische Schulzeit hinter sich haben, können sich direkt beim Zentrum für Brückenangebote anmelden. Jugendliche, die nicht mehr in der Schule und unter 20 Jahre sind, melden sich bei der Koordinationsstelle Übergangsverfahren, wenn sie ein Brückenangebot besuchen möchten.

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