Passerelle: Von der Berufsmaturität zur Universität

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Mit der Passerelle haben Bund und Kantone 2005 für junge Menschen mit einer Berufsmatur eine Möglichkeit geschaffen, an einer Universität zu studieren. Bedingung ist das Bestehen einer Ergänzungsprüfung, die nach den Vorgaben der eidgenössischen Maturitätskommission durchgeführt wird. Das Bestehen dieser Ergänzungsprüfung berechtigt zusammen mit dem Berufsmaturitätszeugnis zur Zulassung an allen Schweizer Hochschulen. Die Anforderungen sind hoch, deshalb ist im Berufsmaturitätszeugnis ein Notenschnitt von mindestens 4.8 empfohlen.

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Als Vorbereitung auf die Ergänzungsprüfung bieten die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft einjährige Vorbereitungskurse am Gymnasium Kirschgarten an. Dort findet auch die Ergänzungsprüfung statt. Geprüft werden die fünf Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie) sowie Geistes- und Sozialwissenschaften (Geschichte und Geografie). Wer die Prüfung nicht besteht, kann im Folgejahr einen weiteren Anlauf nehmen. Mehr als zwei Versuche sind nicht möglich.

1’500 Stunden Lernzeit

Der Passerelle-Lehrgang beinhaltet Unterricht (15 Lektionen pro Woche) und Selbststudium (rund doppelt so viel wie Unterricht). Insgesamt muss mit rund 1’500 Stunden Lernzeit gerechnet werden; das entspricht einem Vollzeitstudium. Der Unterricht findet von Montag bis Freitag tagsüber statt (in der Regel an vier Halbtagen).

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1’500 Franken Semestergebühren

Das Schulgeld beträgt 1’500 Franken pro Semester für Studierende mit Stipendienwohnsitz in den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Solothurn (Dorneck und Thierstein), Aargau (Fricktal) und Bern. Zusätzlich zum Schulgeld fallen Lehrmittelkosten und Prüfungsgebühren von circa 2’200 Franken an. Der Bezug der vorgeschriebenen Lehrmittel ist obligatorisch.

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